Allgemeine Unterrichtsbedingungen (AGB)   1. Allgemeines Der jeweilige Lehrkraft schliesst einen schriftlichen Vertrag mit dem Musikschüler bzw. gesetzlichen Vertreter des Musikschülers ab. Für den Unterricht gelten ausschließlich die nachstehenden Bedingungen. Mündliche Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen des Unterrichtsvertrages bedürfen der  Schriftform. Diese Schriftformklausel kann ebenfalls nur schriftlich geändert oder aufgehoben werden. Rechtliche Unwirksamkeit einzelner Vertragsteile berührt die Gültigkeit der übrigen Vertragsteile nicht.  2. Der Musikunterricht findet an Schultagen statt. An gesetzlichen Feiertagen und in den Schulferien des Bundeslandes Baden Württemberg, Stadt Ravensburg findet kein Unterricht statt ohne dass dies ein Einfluss auf das vereinbarte Unterrichtshonorar hat.  3. Unterrichtsausfall Terminabsprachen sind grundsätzlich mit der Lehrkraft persönlich zu regeln. Eine Absage der Unterrichtsstunde durch die Schülerin / den Schüler soll 48  Stunden  vor dem Termin bei der Lehrkraft erfolgen. Durch die Schuld des Schülers  versäumte Stunden werden nicht nachgegeben oder erstattet.  Durch die Schuld der Lehrkraft versäumte Stunden werden nach- bzw. vorgegeben,  die Lehrkraft bietet hierzu bis zu zwei Ausweichtermine zur Auswahl an. Sollte der  Lehrkraft  das Nach- bzw. Vorgeben nicht möglich sein, werden die Stunden finanziell  erstattet.  4. Unterrichtsausfall bei Krankheit Die Schülerin / der Schüler verpflichtet sich, nicht zum Unterricht zu erscheinen, wenn sie/er so krank ist, dass für die Lehrkraft eine unmittelbare Ansteckungsgefahr besteht. Das Unterrichtshonorar bleibt von Krankheit der Schülerin / des Schülers bzw. der Lehrkraft unberührt. Bei längerer Erkrankung der Schülerin  / des Schülers oder der Lehrkraft entfällt das anteilige Honorar nach Ablauf von sechs Wochen.  5. Honoraranhebung Eine Erhöhung des Unterrichtshonorars durch die Lehrkraft ist zulässig; doch hat sie  nach billigem Ermessen zu erfolgen und muss mindestens 6 Wochen vorher schriftlich angekündigt werden.  6. Zahlungsverzug Bei Zahlungsverzug kann ein Verzugszins von fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz der Bundesbank verlangt werden.  7. Kündigung Die Kündigung ist mit einer Frist von 6 Wochen zum 31. März und  30. September zulässig. Zu ihrer Wirksamkeit ist die Schriftform erforderlich. Wurde eine Probezeit vereinbart, ist eine Kündigung mit Wochenfrist möglich. Bei Anhebung des Unterrichtshonorars ist eine außerordentliche Kündigung zum Termin der Honoraranhebung möglich.      8.  Vereinbarungen für das Orientierungsmodell Die Laufzeit für das Orientierungsmodell beträgt 6 Monate. Es beginnt am 1.10. bzw. 1.4. des laufenden Jahres und endet automatisch am 31.3. des Folgejahres bzw. 30.9. des laufenden Jahres. Eine Kündigung ist nicht erforderlich. Der Kurs kann einmal verlängert werden. Der Einstieg zu einem späteren Zeitpunkt ist möglich. 9. Besondere Vereinbarungen müssen schriftlich erfolgen